Gutachten nach der 42. BImSchV

 

Die 42. BImSchV verpflichtet die Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern, die Anlagen nach dem aktuellen Stand der Technik zu betreiben. Ziel ist es, Verunreinigungen des Nutzwassers durch Mikroorganismen, insbesondere Legionellen, zu vermeiden und das gesundheitliche Risiko für die Bevölkerung zu minimieren.

 

Nach §14 der 42. BImSchV hat der Anlagenbetreiber die Anlage durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen oder eine akkreditierte Inspektionsstelle Typ A alle fünf Jahre überprüfen zu lassen. Für Anlagen mit Inbetriebnahmedatum vor dem 19.08.2011 ist das Ergebnis dieser Überprüfung bis zum 19.08.2019 der zuständigen Behörde vorzulegen. Im Rahmen der Überprüfung wird untersucht, ob die hygienerelevante Ausführung und der Betrieb der Anlage den Anforderungen der 42. BImSchV entsprechen.

 

Als von der IHK München und Oberbayern öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Überprüfung von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern steht Ihnen unser Herr Reuß gerne bei Rückfragen zum ordnungsgemäßen Anlagenbetrieb und der Erstellung des erforderlichen Gutachtens zur Verfügung.

 

 

Gefährdungsbeurteilung Verdunstungskühlanlagen

 

Nach der 42. BImSchV hat der Betreiber einer Verdunstungskühlanlage, eines Kühlturms oder eines Nassabscheiders sicherzustellen, dass vor der Inbetriebnahme oder der Wiederinbetriebnahme für die Anlage eine Gefährdungsbeurteilung unter Beteiligung einer hygienisch fachkundigen Person erstellt wird. Diese umfasst die Schritte Risikoanalyse, die mögliche Gefährdungen identifiziert und das Risiko hinsichtlich des potenziellen Schadensausmaßes und der Eintrittswahrscheinlichkeiten für Gefährdungen betrachtet, und der Risikobewertung, die Risiken hinsichtlich ihrer potenziellen Auswirkungen auf die hygienische Sicherheit und die daraus abzuleitenden Maßnahmen priorisiert.

 

Wir bieten eine neutrale und herstellerunabhängige Erstellung der Gefährdungsbeurteilung durch geschultes und zugelassenes Personal (hygienisch fachkundige Person).

 

EEG-Umlage

 

Gute Nachrichten für Betreiber von KWK-Anlagen!

Rückwirkend zum 01.01.2018 soll laut Beschluss des BMWi die EEG-Umlage auf genutzten Eigenstrom künftig wieder bei 40 % liegen und somit der vorherigen Regelung entsprechen.

Gültig ist die Regelung für alle Anlagen kleiner 1 MW und größer 10 MW.

Den genauen Wortlaut können Sie der Website des BHKW Infozentrum entnehmen:

 

https://www.bhkw-infozentrum.de/bhkw-news/34104_Einigung-bei-der-EEG-Umlage-fuer-KWK-Anlagen-erzielt-.html

 

Oxytherm

 

Unsere Oxytherm-Anlage hat dieses Jahr mit der Umstellung auf eine Siemens S7-1200 ein Update erhalten, um auch zukünftig auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein.

 

Allgemeine Anlagentechnik

 

Bei den Michelin Reifenwerken in Homburg wurde die bestehende Konditherm-Anlage erweitert.

Es wurde ein BHKW mit einer elektrischen Leistung von 904 kW sowie zwei Abgaswärmetauscher mit einer thermischen Nennleistung von je 1.283 kW installiert. Die thermische Energie wird in einer neuen Absorptionskälteanlage mit einer Leistung auf der Heißwasserseite von 3.500 kW genutzt. Die Kälteleistung ergibt sich zu 2.500 kW.

Die Absorptionskälteanlage liefert Kaltwasser, welches bisher durch ein konventionelles Turbokälteaggregat erzeugt wurde.

Zusätzlich wurde die Kühlturmleistung durch die Erneuerung von zwei Kühlturmzellen erhöht, um die gesteigerte Rückkühlleistung gegenüber einem Turbokälteaggregat zu decken.

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