Gemäß 42. BImSchV, §3 Absatz 4  haben die Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern sicherzustellen, dass vor der Inbetriebnahme oder der Wiederinbetriebnahme der Anlage eine Gefährdungsbeurteilung unter Beteiligung einer hygienisch fachkundigen Person erstellt wird.

Grundlage für die Verordnung bildet die VDI 2047 Blatt 2. Sowohl Bestands- als auch Neuanlagen müssen registriert und hinsichtlich ihrer Gefährdung geprüft werden.

 

In der 42. BImSchV wird für das Betreiben der Anlagen der aktuelle Stand der Technik gefordert, um Gefährdungen von Mitarbeitern, Anwohnern und der Umwelt zu vermeiden bzw. bestmöglich zu vermindern. Die jährliche Unterweisung der Mitarbeiter sowie das Erstellen einer Betriebsanweisung können auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden.

 

Die Gefährdungsbeurteilung ist bei Veränderungen oder neuen Erkenntnissen zu aktualisieren und sollte mindestens jedes zweite Jahr erfolgen. Eine Überprüfung auf Wirksamkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen ist laufend durchzuführen.

 

Verstöße hinsichtlich Gefährdungen durch Luftverunreinigungen, beispielsweise durch Legionellen, unterliegen dem Strafgesetzbuch. Die Gefährdungsbeurteilung und die daraus abgeleiteten Maßnahmen sichern dem Betreiber einen ordnungsgemäßen Betrieb seiner Anlage nach dem aktuellen Stand der Technik und die Einhaltung der in Anlage 1 aufgezeigten Prüf- und Maßnahmenwerte. Hierdurch wird eine Überschreitung von Grenzwerten frühzeitig erkannt und es können geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um Gefährdungen der Umwelt zu verhindern.

 

Wir bieten eine neutrale und herstellerunabhängige Erstellung der Gefährdungsbeurteilung durch geschultes und zugelassenes Personal (hygienisch fachkundige Person).

 

Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot für Ihre Anlagen.

Gefährdungsbeurteilung nach der 42. BImSchV